Mittwoch, 1. Oktober 2014

Zuerst denken, dann posten

Das Posten in Sozialen Medien, das Teilen von Inhalten und Statusmeldungen, das Hochladen von Bildern und Videos oder das Liken unterschiedlicher Inhalte von Freundinnen und Freunden geht recht schnell von der Hand. Und manchmal, da fragt man sich bei so einigen Postings, ob die Urheber/innen denn auch wirklich nachgedacht haben vor dem Senden. Es gibt Fotos, die sollte die Community vielleicht nicht sehen. Es gibt Inhalte, die interessieren wahrscheinlich (nur ganz) wenige. Es gibt Momentaufnahmen, die sollen auch solche bleiben und nicht für die Ewigkeit im Web herumschwirren. Doch was tun? Was sollte man beim Posten denn so beachten.

Mir gefällt das Video Think before you post in diesem Zusammenhang sehr gut. Was ich im realen Leben außerhalb eines sozialen Netzwerks nicht von mir verbreitet wissen will, sollte ich auch in sozialen Netzwerken nicht teilen. In die gleiche Richtung geht der Beitrag Think Before You Post: Five Social Media Virtues, der uns daran erinnert, nicht im Affekt zu posten. Was einmal geschrieben  steht, lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Außerdem ist mit Sarkasmus und Ironie aufzupassen. Der Leser/ die Leserin dechiffriert das Geschriebene nicht immer im Sinne der Intentio auctoris. Wenn ich also verstanden werden will, solle ich möglichst klar und deutlich bleiben und Sarkasmus und Ironie als solche kennzeichnen.

Und da gibt es auch noch die THINK-Formel, die als Akronym die fünf elementaren Fragen stellt, die man sich vor dem Posten noch einmal in Erinnerung rufen sollte: Is it True? Is it Helpful? Is it Inspiring? Is it Necessary? und Is it Kind? Schließlich sollten auch beim Posten und Teilen gewisse Regeln, die sogenannte Netiquette, eingehalten werden.

Weitere hilfreiche Tipps und Informationen finden sich auf der Seite 10 Things to Think About Before You Post von The Daring Librarian.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen