Montag, 8. September 2014

Alte und neue Lernräume...

Die  #GMW14 stand ganz im Zeichen von Lehr- und Lernräumen. Dabei wurde die Raummetapher verständlicherweise ständig bemüht, ohne jedoch, was sich im Laufe der Diskussionen herausstellte, ein einheitliches Raumverständnis zu haben. Woran es immer wieder hakt, ist eine eindeutige Definition unterschiedlicher Begrifflichkeiten, nicht nur in unterschiedlichen Sprachen.

Wie sieht der Lehr- und Lernraum der Zukunft aus? Vielleicht wie der beschriebene Classroom of the Future? Handelt es sich dabei um keinen physischen sondern einen virtuellen Raum? Dabei stellt sich zum heutigen Zeitraum die Frage Why do so many Moodle courses suck? Nik Peachey versucht, die Frage zu beantworten und liefert einige interessante Hinweise dahingehend, Moodlekurse ansprechend zu gestalten. Dass virtuelle Lernräume ihre Stärken haben, ist unbestritten, dass ein Eins-zu-Eins-Transfer alter Strukturen nicht möglich ist, unterstreicht Jörn Loviscach.

Aber nicht nur der Lehr- und Lernraum hat sich zu verändern, sondern auch das Verhalten der Lehrenden und Lernenden. Self-Regulation ist dabei nur eine der Kernkompetenzen des/der Lernenden des 21. Jahrhunderts. Auch Informationskompetenz spielt eine zentrale Rolle, genauso wie die Frage nach der digitalen Identität und der Privatssphäre, wie danah boyd sie stellt. Ändert sich meine Privatsphäre beim Lernen im virtuellen Raum?

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